Soziale Bindung mit Hund
(Social bonding)
   

 Viele Menschen sind heutzutage alleinstehend und einsam

In einem "gewissen" Alter ist es schwer, andere Gleichgesinnte kennenzulernen.

Ziehen wir z.B. in eine andere Stadt um, ist eine evtl. vorhandene familiäre oder Nachbarschaftsbindung gleich ganz abhanden. 

Nicht so, wenn wir einen Hund haben.

Gleich lernen wir sehr viele andere Hundeleute kennen, wir schließen Bekanntschaften oder auch Freundschaften und in null komma nichts kennen wir zahlreiche Menschen in unserer Gegend und Nachbarschaft.

Woran liegt das?

Erst einmal fühlen wir uns irgendwie zusammengehörig mit anderen, die einen Hund haben, wir kommen ins Gespräch über den Hund und aus Hunde-Small-Talk wird schnell mehr. Wir treffen uns, trinken einen Kaffee zusammen, verabreden uns im Park oder helfen uns gegenseitig, wenn wir Probleme zunächst mit Hund, dann aber auch anderswo haben.

Wir Hundehalter sind nie mehr wirklich allein, auch wenn wir nicht unbedingt gleich eine neue Partnerschaft haben, aber wer weiß, was sich noch alles entwickeln könnte?

Kurzum, es ist immer von Vorteil, wenn wir einen Hund haben, wir sind nicht mehr einsam, haben eine Aufgabe, gehen vor die Tür und sprechen und treffen uns mit anderen.

Das alles haben wir unserem kleinen Freund zu verdanken. 

Ehren wir ihn (es ist die Gattung gemeint) dafür, er hat es verdient!

So ist er mehr als nur ein Hund, er ist unsere größte Chance, Mensch zu bleiben. Hundemensch eben.



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